Aufnahme: 1994
Bronzetafel auf der Rosenau
Auf dieser Bronzetafel, die an einer Grundmauer der ehemaligen Burg Rosenau befestigt ist, sind die hauptsächlichsten Geschichtsmerkmale dieser Burg aufgeschrieben.
BURGRUINE ROSENAU
IN EINER URKUNDE VOM 27. FEBRUAR 1222 NENNT SICH DIETRICH
VON DORNDORF – EIN ABKÖMMLING DES HAUSES WIED – ZUM
ERSTENMAL “VON ROSENOUWE“. WAHRSCHEINLICH WAR ER EIN
GEFOLGSMANN DES KÖLNER ERZBISCHOFES.DENN SEINE BURG
ROSENAU PASSTE AUFFÄLLIG GUT IN DAS BURGENSYSTEM,DAS
MIT ROLANDSECK, GODESBURG, DRACHENFELS UND WOLKENBURG
DIE SÜDFLANKE DES ERZSTIFTS SCÜTZTE. IN EINEM VERTRAG
VOM NOVEMBER 1243 VERKAUFTE AGNES, DIE WITWE DES DIETRICH
VON ROSENAU, DIE BURG AN DAS KLOSTER HEISTERBACH. DIESEM
WURDE AUSDRÜCKLICH DAS RECHT AUF ZERSTÖRUNG DER BURG
ZUGESICHERT. NACHDEM IM JAHRE 1249 EIN ZWEITER VERKAUFS-
VERTRAG GESCHLOSSEN WURDE, WEIL EINE SCHWIEGERTOCHTER
DER AGNES VON ROSENAU EINSPRUCH ERHOBEN HATTE, WURDE
DIE BURG UM 1250 AUF GEHEISS DES KLOSTERS HEISTERBACH
ZERSTÖRT. DIE RESTE WURDEN 1990/91 MIT HILFE DER IG BERG-
BAU UND ENERGIE, DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN
UND DER STADT KÖNIGSWINTER GESICHERT.
HEIMATVEREIN SIEBENGEBIRGE 1994
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