Aufnahme: 1954

Werbung für die Bergbahnen im Siebengebirge

Die Petersbergbahn nahm im Jahre 1889 den Betrieb auf, aber nicht mit diesem Gespann. Nach dem Unglück der Drachenfelsbahn im September 1958 ist der Betrieb mit Dampfloks  sofort und wenige Wochen später, am 21. September, auch bei der Petersbergbahn eingestellt worden. Als Ersatz fuhr für wenige Jahre ein Bus zum Gipfel des Berges. Die Petersbergbahn fuhr nur mit einem Wagen. Erst 1974 wurden dann auch die Gleisanlagen auf dieser Strecke abgebaut. 
Seit 2018 kann man in den Sommermonaten ab Königswinter Bahnhof wieder in einem Bus auf den Petersberg fahren.



Im Jahre 1881 begann man mit dem Bau der Drachenfelsbahn. Ehe der Betrieb mit Dampfloks am 17. Juli 1883 aufgenommen werden konnte, mussten 23.000 cbm Erdreich bewegt und 4.000 qm Mauerwerk erstellt werden. Gesamtkosten 617.000 Goldmark. 1913 erwarb Ferdinand Mühlens die Drachenfels- und Petersbergbahn von der "Deutsche Lokal-und Straßenbahngesellschaft" und wandelte sie im Juli 1923 in eine Aktiengesellschaft um unter dem Namen "Bergbahnen im Siebengebirge AG" .
1926 sind die vorhandenen Loks durch stärkere ersetzt worden, die bis zur Einstellung des Dampfbetriebes 1959 ihren Dienst versahen.
1952 wurde bei der Drachenfelsbahn mit der Elektrifizierung begonnen und so konnte 1955 der in Rastatt gebaute elektrische Triebwagen mit einer Leistung von 175 Kilowatt in Betrieb genommen werden. Die Bahn überwindet auf der ca. 1,5 km langen Strecke einen Höhenunterschied von 220 Meter.

    

Zur Verfügung gestellt von
Familie Minten Mehr Information zur Drachenfelsbahn: Hier klicken
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