Aufnahme: 1908

Ehemalige Burg und Hotel Rosenau

In der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts war die kleine Burg Rosenau, deren Entstehung weitgehend unbekannt ist und vielleicht nicht lange zurück lag, im Besitz eines Adeligen, Dietrich von Dorndorf (Westerwald), der sich seit 1222 Dietrich von Rosowe (Rosenau) nannte. Nach seinem Tod verkauften seine Erben die Burg an die Zisterzienser-Abtei Heisterbach, die sie um die Mitte des 13. Jahrhunderts zerstörte und die Steine vermutlich als Baumaterial am Kloster verwendete. (Weitere Informationen: Heinrich Blumenthal, Burgen im Siebengebirge. In: Das Siebengebirge - Geschützt und Genutzt. 2009 hrsg. vom VVS, Klaus Breuer)
Auf der ehemaligen Burganlage ließ Anselm Bachem in den Jahren 1896 bis 1898 das Hotel Rosenau errichten, das 1925 vom Gewerkverein christlicher Arbeiter erworben und gewerkschaftlich genutzt wurde, bis es 1933 von den Nazis beschlagnahmt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es zurück an die IG Bergbau. 1953 musste das Haus wegen Brandschadens abgerissen werden. 1956 wurde das neue Bergmannerholungswerk eröffnet, das 1995 umbenannt wurde nach dem in der Nazidiktatur umgekommenen Vorsitzenden der christlichen Bergarbeitergewerkschaft Heinrich Imbusch.

Die Reste der Burgruine sind Anfang der 1990er Jahre konserviert worden.

Quelle
Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
Zur Verfügung gestellt von
Annette Hirzel Homepage vom Heinrich-Imbusch-Erholungswerk: Hier klicken - Wikipedia Artikel: Hier klicken - mehr Information
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