Aufnahme: 2026

Konrad Beikircher sagt seinen Fans „Arrivederci"

Auf seiner Abschiedstournee machte Beikircher auch im Franz-Unterstell-Saal in Thomasberg halt

Thomasberg • Arrivederci - Herrgott nochmal - irgendwann muss auch einmal Schluss sein. Auch in Thomasberg tat es Beikircher gut, noch einmal in die Runde zu schauen und reflektieren zu lassen, was es alles in den 60 Jahren gegeben hat, die er hier im Rheinland gelebt hat und in denen er 47 Jahre auf den Bühnen getourt ist. Dat kölsche Grundgesetz noch einmal mit Leben zu füllen und dies zur Belustigung der Gäste im voll besetzten Saal in Thomasberg, war ihm ein wichtiges Anliegen. Schon des Öfteren hatte er hier seine Zuhörerinnen und Zuhörer zu so manchem Schmunzeln animiert und wurde stets mit tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet. „Zu jedem Paragraphen und zur Präambel Beispiele, Begründungen, Geschichten und auch das ein oder andere Lied zu liefern, damit auch der Nicht-Rheinländer die Chance bekommt, begreifen zu können, was für ein besonderes Universum die Rheinländer sind, war mir stets ein Bedürfnis", so Beikircher, „Das war stets das Mindeste, was ich dem Rheinland über all die Jahre schuldig war. Ich bin und war stets ein ganz normaler Grenzgänger zwischen Italien, Südtirol und dem Rheinland. Weil es im Rheinland so heißt - niemals geht man so ganz - wird man sich sicherlich hier und da nochmals begegnen."

Konrad Beikircher geht in den Ruhestand, zumindest in den beruflichen. Er wird sich aber noch weiterhin mit Kunst beschäftigen. Ein umfassendes Programm wird ihn gemeinsam mit seiner Frau in dem Skulpturenpark des Katharinenhofes in Bad Godesberg weiterhin auf Trab halten. „Ich hab ja auch noch was anderes zu tun als Euch zum Lachen zu bringen. Da sind im Moment zwei Enkelinnen und zwei Enkelchen. Wer weiß, wat da noch dabei kütt, ich hab da noch Hoffnung. Dann muss ich mich um meine Gesundheit kümmern - zwischendurch, weil ich ja in der Uniklinik Bonn „Premiumpatient" bin, so steht es zumindest auf der Krankenakte, und da ich das ein oder andere bereits erlebt habe", so beschreibt er seine Erwartungen. In Thomasberg hat er seinen treuen Fans nun erst einmal ade gesagt. Es bleibt eine Erinnerung, die sicherlich noch lange nachhallen wird, bei Beikircher aber auch bei seinem dankbaren Publikum.

Quelle
Rundblick Siebengebirge vom 21.03.2026 - Woche 12 - Seite 26
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