Abgebildete Personen
Aufnahme: 1990
Das waren noch Zeiten........
Klaus Krämer, Jürgen Münz und Birgit Limbach hatten die Idee, ein Hüttenfest zu feiern. Dieser Gedanke fand gleich in der gesamten Nachbarschaft der Torstraße ein lebhaftes Echo. Die Straße wurde gesperrt und ein Zelt aufgebaut für eventuelles Schlechtwetter. Doch beim Fest prallte die Sonne heiß vom Himmel, so dass zuerst die Plätze im Freien belagert wurden. Und alle sorgten für das leibliche Wohl, für Speis und Trank.
Die Gegend um die Torstraße war vor vielen hundert Jahren eine der ersten Siedlungen in Heisterbacherrott. So meinen es jedenfalls die heutigen Bewohner aus der Geschichte ihres Heimatortes zu wissen. Und an der Torstraße soll eine Scheune mit einer „Scheunenporz" (Scheunentor) gestanden haben. Die Ureinwohner, so berichten die heutigen Bewohner, haben geglaubt, dass dort die Welt endet. So entstand der Name „En de Hött" (In der Hütte). Deshalb gab man nun diesem Sommerfest den Namen „Höttebüggels Altstadtfest". Ein entsprechendes Bild, wie es früher einmal gewesen sein soll, hatte Hans Fuß gemalt. Es prangte über dem Zelteingang. Und daneben saß auf einem Dachsims ein Storch, im Schnabel einen „Höttebüggel" haltend, einen neuen Erdenbürger verkörpernd. Bei hochsommerlichen Temperaturen saß man noch viele Stunden gemütlich plaudernd beisammen. Es wurde gleich beschlossen: Im nächsten Jahr treffen wir uns wieder.
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