Aufnahme: 2008
Kreuz auf dem Weg von Heisterbacherrott zum Weilberg
Leider ist außer der Jahreszahl und den beiden Buchstaben C und W nichts mehr zu erkennen. Bei dem Wegkreuz handelt es sich um ein Sandsteinkreuz. Über der Muschelnische ist die Datierung 1733 eingemeißelt. Den Abschluss bildet ein schlichtes Steinkreuz ohne Korpus.
Der hier verlaufende Weg war der alte Kirch-und Friedhofsweg zur Kirche und Friedhof in Niederdollendorf. Von Heisterbach aus verlief der Kirchweg weiter an der westlichen Mauer vorbei Richtung Jugendhof und schwenkte auf halber Strecke in einem Bogen um Oberdollendorf Richtung Niederdollendorf. Oberdollendorf musste umgangen werden, da es ein eigener und damit ein anderer Kirchenbezirk war.
Was tatsächlich zum Namen dieser Flurbezeichnung führte, lässt sich nicht mehr abklären.
Man erzählte bei den alten Dorfbewohner: Auf dem Beerdigungsgang zum Friedhof in Niederdollendorf soll beim Transport ein Sarg unbemerkt vom Wagen gerutscht sein. In Bereiches des Kreuzes am Weilberg soll man ihn dann wiedergefunden haben. Daher die Bezeichnung für Kreuz- und Flurbereich: "Am Gott gelobt“.
Vielleicht aber auch, weil man von beiden Seiten den höchsten Punkt erreicht hatte und dann der Ausspruch machte: „Gott gelob“ Wer weiß es?
Was tatsächlich zum Namen für Kreuz- undFlurbezeichnung führte, lässt sich nicht mehr abklären.
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