Abgebildete Personen
Aufnahme: 2000
Einweihung der Steinbruchlore
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Am Sonntag, dem 8. Oktober 2000, wurde die Steinbruchlore im Thomasberger Ortszentrum vom Bürgerverein der Öffentlichkeit übergeben. Zusammen mit der schon 1997 aufgestellten Steinhauerplastik soll sie die Arbeit in den Steinbrüchen in und um Thomasberg, wie sie von unseren Vorfahren bis in das Jahr 1940 geleistet wurde, darstellen.
Bereits am frühen Vormittag versammelten sich die Teilnehmer der Zeremonie auf dem Platz an der Ecke Wiesenstraße / Zum Kleinen Oelberg. Bürgervereinsvorsitzender Lothar Krause führte in seiner Einweihungsansprache aus, dass die Lore zusammen mit der Steinhauerplastik die jüngere Generation an die schwere Arbeit der Strücher erinnern, die Tradition des Dorfes bezeugen und den Strücher Steinhauern ein ehrendes Gedenken geben soll. Krause bedankte sich bei der Stadt Königswinter für die Herausgabe des Grundstückes und bei denen, die das Unternehmen Steinbruchlore mit Tat und und Material unterstützt haben.
Dass alle Generationen in einem gemeinsamen Haus leben, so Pfarrer Woelki in seiner Ansprache, würde durch das Ortsdenkmal versinnbildlicht. Tradition sei wichtig für ein gutes Zusammenleben in der Gemeinde. Nach einem gemeinsamen Gebet segnete Pfarrer Woelki das Denkmal.
Nicht die Thomasberger haben der Stadt, sondern die Stadt den Thomasbergern zu danken, so die 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters der Stadt Königswinter, Gisela Gärtner. Die Errichtung des Ortsdenkmals sei wieder ein Beweis für die Initiative, die von den Bewohnern des Ortsteils ausginge. Vorbildlich sei das Thomasberger Bürgerengagement bereits bei der Einrichtung von Kindergärten. Die Steinbruchlore erzähle von der Bedeutung, die die Arbeit in den Steinbrüchen für die Strücher gehabt habe und werde auch Neubürgern die Tradition des Ortes näher bringen. Um die Arbeit des Bürgervereins zu unterstützen, übergab Gisela Gärtner eine Geldzuwendung.
Bürgervereinsvorsitzender Lothar Krause berichtete zum Abschluss der Veranstaltung über die Beschaffung und Herrichtung der Steinbruchlore, die aus dem Westerwald stammt. Als Zeichen des Zusammenwachsens der beiden Nachbarorte Thomasberg und Heisterbacherrott wertete Krause die Tatsache, dass ein “Hesprotter” bei der Aufstellung der Lore tatkräftig mitgeholfen hat und das sogar Erwähnung in der Vereinszeitschrift des Musikzugs “Bergklänge” gefunden habe.
Bei kühlem Wetter trafen sich die Gäste der Veranstaltung im Anschluss bei Bier und Würstchen und nutzten die Gelegenheit, das eine oder andere zu besprechen.
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