Aufnahme: 1981

Marienkapelle ("Strücher Dömchen") in Thomasberg

Bleistiftzeichnung der Marienkapelle unmittelbar nach der Restaurierung 1981.

Marienkapelle  Thomasberg

Die Kapelle wurde 1859 aus Basaltblöcken und Bruchsteinen an einer Kreuzung von Feldwegen zwischen dem Harperother Feld und der Flur Münchsbitze von der Familie Moitzfeld neben ihrem Bauernhof/errichtet.

Sie befindet sich auch heute noch in Privateigentum und -betreuung. In den Jahren 1979 - 1982 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, bei denen Bürgerverein, Stadtverwaltung, Landeskonservator und Handwerkerbetriebe zusammenarbeiteten.

Das zerbrochene Giebelkreuz konnte wieder angebracht werden. Ein Schieferdach ersetzte das vormalige Ziegeldach. Die neue Tür musste der veränderten Straßenhöhe angeglichen werden.

An der - tagsüber geöffneten - Kapelle bleiben häufig Vorübergehende stehen, die einen Blick in den kleinen Innenraum werfen, in dem eine gekrönte Madonna mit Kind, das die Arme kreuzförmig ausbreitet, auf einem Altartisch steht.

Neben der Kapelle ist eine Linde gepflanzt worden, unter der eine Bank mit Tisch zum Ausruhen einlädt.

Die Kapelle, die unter Denkmalschutz steht, wird im Volksmund „Strücher Dom" genannt, wobei „Strüch" eine Art Ortsbezeichnung ist, die an Sträucher/Wald in diesem Gebiet erinnert.

Bruno Stephan

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Hildegard Stockhausen Strücher Dom
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