CDU-Frauenunion besucht Betreuende Grundschule in Heisterbacherrott

Abgebildete Personen

Aufnahme: 2003

CDU-Frauenunion besucht Betreuende Grundschule in Heisterbacherrott

"Seit zwei Monaten gibt es an der Stenzelbergschule eine Ganztagsbetreuung. Ermöglicht wurde diese Einrichtung, die größte im Rhein-Sieg-Kreis, durch das Engagement des Fördervereins, dessen Vorsitzender Antonio Orelli ist. In 4 Gruppen werden 103 Kinder betreut, für die neun Betreuerinnen arbeiten. Neben der Betreuung der Kinder sind aber noch vielfältige zusätzliche Aufgaben zu bewältigen: wie Organisation, Pläne mit Abholzeiten und dazu berechtigten Personen, notwendige Abstimmung mit Schulleitung und Lehrpersonal sowie Bereithalten von Arbeits- und Verpflegungsmitteln.

Sowohl von Seiten des Fördervereins als auch von Schulleiter Karl-Ernst Stangen wird betont, dass die Zusammenarbeit gut und einvernehmlich verläuft.

Das Mittagessen wird von einer Catering-Firma geliefert und kommt gut an bei den Schülern, die hier gesund und abwechslungsreich verpflegt werden. Austoben, spielen, lesen oder basteln kann man nach dem Mittagessen und schließlich steht auch eine Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung.

Wert legt man auf das selbständige Arbeiten, gelegentliche Rückfragen sind aber durchaus erlaubt.

Finanziert wird die Einrichtung z.T. durch das Land, das für jede Gruppe - das sind 25 Schüler - 4.000,— Euro für die Vormittagsbetreuung und 5.000,— Euro für die Ganztagsbetreuung pro Jahr bereitstellt. Als freiwilligen Zuschuss der Stadt werden 1.040,— Euro für Sachkosten aufgewandt. Auf die Eltern kommt eine Belastung von 35,— Euro/Woche bei der Vormittagsbetreuung und von 100,— Euro/Woche bei Ganztagsbetreuung zu.

Die Vereinsmitgliedschaft, notwendige Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Betreuungsmöglichkeiten, liegt bei 12,— Euro. Derzeit hat der Verein, der in der Arbeitsweise einem mittelständischen Unternehmen gleichzusetzen ist, 180 Mitglieder.

Abschließend beurteilten die Besucherinnen die Situation sehr positiv. Schlüsselkinder, so Ingeborg Lindner, die Vorsitzende der Frauenunion, gibt es praktisch nicht mehr, die Kinder sind hier bestens aufgehoben und niemand braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn eine Berufstätigkeit angestrebt wird.

Sie wünschten allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg und zollten denjenigen Anerkennung, die im Rahmen ihres Einsatzes für den Förderverein ehrenamtlich arbeiten."

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung Nr. 1 vom 2. Januar 2003
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller
Räume & Galerien
Aus Siebengebirgs-Zeitung Schule Heisterbacherrott
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