Aufnahme: 1973
Die Jubilare Christian Schonauer und Erwin Aulich nahmen die neue Prinzessin Elisabeth in ihre Arme.
Christian Schonauer und Erwin Aulich geehrt
Hoch schlugen die Wellen des Karnevals bei der Gemeinschaftssitzung des TuS Siebengebirge und der Freiwilligen Feuerwehr Heisterbacherrott im Saale Lichtenberg. Höhepunkte der Sitzung waren zweifellos die Thomasberger Elferratsfrauen mit ihrem gekonnten Can-Can-Tanz in ihren prächtigen Kostümen und die "Neuen Bergvagabunden", ebenfalls aus dem benachbarten Thomasberg. Ihnen galten die ersten Raketen des Abends, die in den nächtlichen Narrenhimmel abgeschossen wurden. Mehr als 100-mal erklang an diesem Abend auch der närrische Schlachtruf der „Ledderköpp" "Quietsch fidel". Dieser Ausruf feiert übrigens in diesem Jahre sein 20-jähriges Bestehen. Prinz Christian Schonauer aus der Session 1953 prägte während seiner Regentschaftszeit diesen Ausspruch. Sitzungspräsident Fritz Müller und das Prinzenpaar ehrten den Jubiläumsprinz mit einem Prinzenorden und einem Blumenangebinde. Prinz Christian Schonauer war der 3. Prinz in der Geschichte des Heisterbacherrotter Karnevals. Er stiftete auch das erste Prinzengewand. In einer humorvollen Ansprache schilderte Christian Schonauer noch einmal die Geschichte des Karnevals in Heisterbacherrott. Dabei betonte er, dass die „Küzengarde" aus Oberdollendorf den Karneval in Heisterbacherrott ins Leben gerufen habe. Geehrt wurde auch Erwin Aulich. Er ist seit ebenfalls 20 Jahren für die Gestaltung der Bühne verantwortlich.
Nach dem Einmarsch des Prinzenpaares mit seinem Gefolge eröffnete Willi Reins aus Bad Honnef den Reigen der närrischen Darbietungen. Für Stimmung und Humor von der Bühne und der Bütt sorgten: Käthe Osterritter aus Thomasberg, Hans Müller aus Bad Godesberg, das Tanzkorps der „Fidelen Freunde Postalia" aus Königswinter, Hannelore Heiler aus Oberdollendorf, das Königswinterer Fanfarenkorps, das Schülertanzkorps der „Großen Königswinterer Karnevalsgesellschaft", Willi Armbröster aus Niederdollendorf, Dotz und Dötzchen, Jupp Collett aus Bonn, das Tambourkorps „Grün-Weiß Oberkassel" mit Tanzkorps und der „Kaasseler Jonge" und als Schlußpunkt die „Zwei Bedrööfte" aus Bornheim. Für den musikalischen Beihau sorgte das Bläserkorps der Bergklänge.
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