Geschwister Otto beim 11. Stiftungsfest des Karnevalskomitees Blau-Weiß

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1965

Geschwister Otto beim 11. Stiftungsfest des Karnevalskomitees Blau-Weiß

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In der Galasitzung am 6. Februar 1965 feierten die Thomasberger im Saal des Thomasberger Hofs das 11-jährige Bestehen des Karnevalskomitees Blau-Weiß. Es war 1954 von den Thomasberger Vereinen Tambourcorps und Gesangverein gegründet worden, um die Karnevalsaktivitäten zu bündeln und die Veranstaltungen im Ort zu organisieren. Dazu trat es jeweils nur in der Karnevalszeit bis Aschermittwoch in Erscheinung, die übrige Zeit des Jahres nicht.

Neben anderen einheimischen Kräften hatten auch die Geschwister Otto beim 11. Stiftungsfest ihren gesanglichen Auftritt, bei dem an diesem Abend auch Dietmar Neuhöfer als Sohn beziehungsweise Neffe der drei Geschwister mitwirkte.

Der damalige Sitzungspräsident, Josef Mehren, kann sich im Jahre 2013 – fast 60 Jahre nach der Gründung, an der er maßgeblich beteiligt war – noch gut an die Anfänge des Karnevalskomitees  erinnern.

Da dem Komitee wenig Geld zur Verfügung stand, wurde der Elferrat größtenteils von Thomasberger Geschäftsleuten gestellt. Sie waren in der Lage, die am Sitzungsabend zu verzehrende Weinflasche zu bezahlen.

Die Karnevalsorden wurden mit der Laubsäge aus Sperrholz ausgeschnitten und vom Malermeister Wilhelm Klasen aus Thomasberg/Kuxenberg angemalt.

Bevor das Husarencorps im Jahre 1956 aus der Taufe gehoben wurde, gab es in Thomasberg in den Jahren davor ein Funkenmariechen, welches die Büttenredner in den Saal führte. Es waren Rita Kurenbach und Viktoria Klein. In den nachfolgenden Jahren übernahmen diese Aufgabe die Blau-Weißen Husaren, die mit charmanten Tanzmariechen und strammen Tanzoffizieren auftraten.

Die Holzschäfte für die Gewehre der Husaren wurden in der Schreinerei Losem in Thomasberg/Wiese zugeschnitten. Lauf und Schloss wurden in der Schlosserwerkstatt der Fa. Lemmerz in Königswinter nach Feierabend unter der Regie von Paul Otto hergestellt, der auch den Zusammenbau der Gewehre erledigte.

Die ersten Husaren-Uniformen stammten vom Thomasberger Tambourcorps. Für die Karnevalszeit wurden die Jacken von der Schneiderin Anneliese Minten, Thomasberg/Obere Straße, mit geflochtenen Litzen versehen, so dass sie für die Auftritte bei den Karnevalsveranstaltungen geeignet waren. Nach Karneval wurden die Änderungen an den Uniformen rückgängig gemacht, damit diese die übrige Zeit des Jahres vom Tambourcorps wieder genutzt werden konnten.

1958 erhielten die Husaren ihre ersten eigenen Uniformen. Angeschafft wurden sie bei Gertrud Küster, die in Thomasberg/Grengelsbitze einen kleinen Textilhandel betrieb, der von der Bonner Großhandelsfirma Bernards beliefert wurde.

Siehe Link unten: Zur Festschrift zum 11. Stiftungsfest

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Dietmar Neuhöfer Zur Festschrift zum 11. Stiftungsfest
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