Aufnahme: 2017
Nordostseite der Wallfahrtskirche St. Judas Thaddäus
In Verbindung mit diesem Bild sind kirchliche Daten von Heisterbacherrott aufgeführt über:
Gebäude Wallfahrtskirche; Pastoral; Nikolauskapelle
Kirchengebäude
1884: Erste Baupläne für neues Kirchengebäude
1886: In der gesamten Rheinprovinz wurden Hauskollekten für diese neue Kirche durchgeführt
1888: Geänderter neuer Bauplan
1882/83: Ankauf von Land zum Bau der Wallfahrtskirche
1890: 16.08. Beginn mit den Erdarbeiten
1890: Ende Oktober Grundsteinlegung
1891: 31.03. Wiederaufnahme der Maurerarbeiten
1891: Ende Oktober war das vollständige Dach fertig
1892: 31.01. Einsegnung der Kirche,
100 kg Glocke aus der Nikolauskapelle wurde mit in die neuerbaute Kirche genommen
1892: November, nach Fertigstellung des Turmes zeigten sich die ersten Risse im Gewölbe
1892: Alte Kreuzwegstationen als Ölgemälde aus Euchem gespendet
1894: Durch Vergleich enden Verhandlungen wegen der nicht beweisbaren Baufehler von 1892
1895: Zu Ostern Taufbrunnen aufgestellt, der von Micheal Moll gefertigt wurde
1895/ 96 Judas Thaddäusbild von Niederdollendorf nach H´rott gebracht
1897: Beschluss: Ausmalung der Kirche
1898: Einbau der Orgelbühne
1906: Aufbau einer kleinen gebrauchten manuellen Orgel
1911: am 18. November erhält die Kirche auf Besterben des hiesigen Rektor Jakob Rudolph Schmidt
von Köln ein Partikel von den Gebeinen des Apostel Judas Thaddäus.
Gegeben vom Bischof zu Brügge am 11. Juni 1902
1937: Kirche ist ausgemalt
1940: 23.03.wird die 100 kg Glocke abgenommen und eingeschmolzen
Die kurz vorher erhaltene Glocke vom Petersberg wird dafür aufgehängt
1940: Aufbau und Einweihung der Orgel von der Firma Klais Bonn.
1940: Kauf einer Strahlenmonstranz
1947/48 Ausschachtungsarbeiten und Einbau einer Heizungsanlage
1949: 14.10. 2 neue Glocken. Vorhandene kleine Glocke bekam Klosterkirche Heisterbach,
1951: 3 neue Fenster im Chor, 1952 Seitenfenster, 1955 Rosettenfenster
1960 Wird eine 3. Glocke angeschafft
1965: Anbau der Judas Thaddäus Kapelle
1969: Judas-Thaddäus-Kapelle und Innenraum der Wallfahrtskirche neu gestaltet
1988: Die 1892 bemängelten Risse sind im Laufe der Jahre größer geworden. Bei
Überprüfung stellen sich erhebliche Baumängel heraus.
1989 / 91 Gesamtes Deckengewölbe erneuert und Außenmauerwerk überarbeitet
Pastorale Daten
1866: 17.05. Einführung des Rektor Martin Franken, der kurz vorher zum Priester geweiht
worden war
1867: 28.07. Eigener Friedhof eingesegnet. Bis zu diesem Zeitpunkt
separater Friedhofbereich für H´rott an der Kirche in Niederdollendorf
1891: 13. Juni Verfügung zur Einrichtung eines eigenen Kapellensystems und die für Cultus
erforderlichen Mittel sind selbst aufzubringen
1891: 09.08. Verkündung der Errichtungsurkunde zu einer eigenen Kapellengemeinde,
mit eigener Vermögensverwaltung.
Bis zu diesem Zeitpunkt war H´rott eine Filiale der Kirche Niederdollendorf
1891: 06.12. Wahl eines eigenen Kirchenvorstandes
1892: 02.01. Übergabe Vermögensstücke, Coupons und Wertpapiere
1939: Erhebung zur Rektoratspfarrei
1978: 01.02. Erhebung zur kanonischen Pfarrei
1998: 31.12. St. Judas Thaddäus und St. Joseph als Einzelpfarreien aufgelöst und ab
1999: 01.01. gemeinsame Pfarre St. Joseph - St. Judas Thaddäus
Thomasberg Pfarrkirche und H´rott Wallfahrtskirche
Nikolauskapelle
1150: ca. Bau der Nikolauskapelle
1676: Nach Beschädigung wieder instand gesetzt. Bisheriger Schutzpatron: Hl. Markus,
jetzt neuer Schutzpatron: Hl. Nikolaus
1802: Fronhof und Kapelle von Kloster Schwarzrheindorf an preußischen Staat
1898: Antrag: Vom preußischen Staat soll Kapelle an kath. Kirchengemeinde übertragen werden
1904: Notarielle Bestätigung Kapellengebäude an Kirchengemeinde übertragen
1913: Teilweise Dachziegelerneuerung und Teilgebäudeinstandsetzung
1918: Die Kapelle innen entkernt
1936: Innenbereich wieder hergerichtet
1973 - 1976 Kapelle von Grund auf renoviert
1985- 1988: Im Fundametbereich notwendige Bereiche neu isoliert und Einbau einer Zwangsentlüftung, so wie
wieder Freilegung der Eckquatersteine
2004 - 2008 Teilputzerneuerung innen, neue Drainage, neuer Außen- und Innenanstrich
2017: Restaurierung und Konservierung der Stenzelberger Eckquader
2018: Auswechseln der Bronzetafel mit den Geschichtsdaten und Anbringen einer Gedenktafel an Rektor Theodor Helten
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