Aufnahme: 2012

Vorweihnachtliches Konzert in der Rotunde des Petersbergs am 16. Dezember 2012

Mit Bericht aus General-Anzeiger 

Nach dem Petersbergkonzert am 16. Dezember trafen sich die Aktiven des Kirchenchores St. Joseph und des Bläserzuges Bergklänge im dbb-forum zu einem gemeinsamen Abendessen. Man sah nur glückliche, zufriedene Gesichter nach dem beendeten vorweihnachtlichen Konzert „Petersberger Plätzchen“ in der restlos ausverkauften Rotunde des Gästehauses des Bundesrepublik Deutschland auf dem Petersberg. Die Anspannung der letzten Wochen, gar Monate, mit intensiven Proben war gleichsam einer Befreiung gewichen. Auch wenn alle die Konzertvorbereitungen mit großem Enthusiasmus getragen hatten, wurden nun die Köpfe wieder frei für Neues.
Das Konzertrepertoire war ausgesprochen abwechslungsreich gestaltet worden. Gemeinsam musizierten eingangs Chor und Bläser, arrangiert von Dietmar Zerwas, „Ach mein Seel, fang an zu singen“. Unmittelbar darauf folgte die stimmgewaltige monophone Darbietung des Chores von Carl Orffs „Tauet, Ihr Himmel“, dabei sicher und professionell geleitet von seinem Dirigenten Edgar Zens. Der Wechsel zwischen einem einfühlsamen Piano und einem durchdringenden Fortissimo wie auch in den Tempi verlangten vom Chor höchste Konzentration und Eingehen auf seinen Dirigenten. Großes Können bewiesen vier Solisten der Bergklänge bei ihrem Vortrag von Gabriel Faurés „Pavane op.50“. Der Bassist Egbert Herold erwies sich als großer Gewinn für das Konzert.  Über die leichte Muse wie „Wünsche zur Weihnachtszeit“ (Udo Jürgens) bis hin zu Johann Sebastian Bachs Baßarie „Großer Herr und großer König“ aus dem ersten Teil des Weihnachtsoratoiums begeisterte er die Zuhörer. Nicht unerwähnt bleiben darf das Können der Combo Bosepius mit Maria Zens am Flügel, Gabriele Sebald und Ulrike Sinapius (Flöte) sowie Michael Tamme (Baßgitarre) und Thomas Bungart (Schlagzeug). Sie unterstützten gekonnt den Chor beispielsweise bei dem Gospel „Mary Had A Baby“. Die Zuhörer gingen während des Konzertes enthusiastisch mit. Ihnen wurde die Länge des Konzerts nicht zuviel, vielmehr sang das ganze Auditorium zusammen mit dem Chor die mundartlichen Weisen „Kutt all zum Bedde“ und „Loss mer fruh un löstich sin“. Als schließlich als Zugabe der Chor zusammen mit Egbert Herold die „Jlocke vun Kölle“ vortrug, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr.
Als Resümée der vorweihnachtlichen Musikveranstaltung bleibt festzuhalten, dass es dem Kirchenchor St. Joseph aus Thomasberg mit seinem Partner, den Heisterbacherrotter Bergklängen, einmal mehr gelungen ist, mit einem abendfüllenden weihnachtlichen Musikprogramm  seine zahlreichen Freunde aus nah und fern in der Rotunde auf dem Petersberg zu erfreuen. Welche andere musikalische Gruppierung aus dem Königswinterer Umfeld könnte es unternehmen, u. a. auch das monetäre Risiko einer solchen Veranstaltung auf sich zu nehmen? Deshalb ist nicht zuletzt den ehrenamtlich Tätigen und zugleich Verantwortlichen zu danken, dass sie immer wieder solche Risiken auf sich nehmen.
Wenn der Chor als Veranstalter des Konzertes es darauf angelegt hätte, bereits nach dem Konzertende Eintrittskarten für ein Folgekonzert Ende 2013 zu offerieren, sie wären alle verkauft worden!

Quelle
General-Anzeiger Bonn und www.chorstjoseph.de Der General-Anzeiger berichtete
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