40-jähriges Priesterjubiläum von Pastor Paul Woelki

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Aufnahme: 2001 (2. Februar)

40-jähriges Priesterjubiläum von Pastor Paul Woelki

Der Jubilar, Pastor Paul Woelki, geleitet Weihbischof Dr. Josef Plöger vom Pfarrhaus Thomasberg zur Kirche.

Vor 40 Jahren, am 2. Februar 1961, wurde Paul Woelki im Kölner Dom von Kardinal Josef Frings zum Priester geweiht. Dies war der Anlass für einen Festgottesdienst am vergangenen Samstag in St. Joseph zu Thomasberg. Zusammen mit Pastor Müller aus Oberpleis, Prälat Assenmacher, Dechant Assmann, Pater Clemens Otten, seinem Bruder Ernst Woelki und Weihbischof Josef Plöger wurde eine feierliche Messe zelebriert, die von vielen Gemeindemitgliedern und auch von Bürgermeister Peter Wirtz besucht wurde. Neben den Kirchenchören von Thomasberg und Heisterbacherrott waren auch etwa 411 Messdiener aus den beiden Gemeinden bei der Gestaltung des Gottesdienstes dabei.

Seit 1981 wirkt Pastor Woelki in Thomasberg, betreute Heisterbacherrott mit und übernahm diese Gemeinde 1984. Feinfühlig führte er beide Gemeinden so zusammen, dass 1999 ein Zusammenschluss vollzogen werden konnte, der von allen Gremien einstimmig mitgetragen wurde. Nach dem Gottesdienst trafen sich Gemeindemitglieder, Vertreter der Ortsvereine und auch eine große Abordnung der Feuerwehr im Saal der Strücher KG. Neben dem Auftritt des neugegründeten ökumenischen Kinderchores, geleitet von Maria Wermelskirchen, und dem neuen Jugendchor, der von Monika Schneider Henseler geführt wird, kam jahreszeitgemäß auch der Karneval nicht zu kurz.

 Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Frank Wasser, und Kirchenvorstandsmitglied Franz Bellinghausen konnten nicht nur das Prinzenpaar von Thomasberg und Heisterbacherrott willkommen heißen, sie hatten auch großes Gefolge mitgebracht. Die Sweet Kisses bedankten sich mit einem Tanz für die Trainingsmöglichkeit im Pfarrheim. Pastor Woelki bedankte sich bei den Tollitäten und meinte schmunzelnd, dass es wohl nur wenige Pastoren gäbe, die bei einem kirchlichen Jubiläum solche Präsente erhalten würden.

Frank Wasser überbrachte nicht nur den Dank des Pfarrgemeinderates in Form des neugefassten Primizkelches, er erinnerte auch mit sehr launigen Worten an das Wirken des Pfarrers. Besonders lobte er die Konsensfähigkeit und seine Art Konflikte zu lösen. In seiner gesamten Arbeit sei die Zuneigung zu Menschen zu spüren. Mut habe Paul Woelki bewiesen, als er mit der ökumenischen Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde Neuland betrat. Zum Schluss seiner Rede hatte Wasser die Lacher auf seiner Seite, als er die Aufforderung „Weide meine Schafe" sehr direkt auf sich bezog und zu dem Ergebnis kam, dass dies gelungen sei, wenn man sie wohlgenährt und gut behütet vorfinde. Paul Woelki bedankte sich herzlich für das Geschenk und verband dies gleichzeitig mit der Hoffnung auf ein langes weiteres Zusammensein. Grußworte der Vertreter der Ortsvereine folgten und in geselliger Runde saß man noch weiter zusammen.

Quelle
Siebengebirgs-Zeitung, Februar 2001
Zur Verfügung gestellt von
Waldemar Koehein
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Katholische Kirche Thomasberg
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