Aufnahme: 1943
Gaststätte Otto in den 1930er und 1940er Jahren
Die Familie Otto hat sich im "oberen Stübchen" mit einquartierten Soldaten und deren Besuch zusammengesetzt (Foto oben).
Dieses Zimmer war über eine kleine im Gaststättenraum beginnende Treppe zu erreichen. Es wurde als Besprechungsraum bei kleineren Versammlungen und später auch als Fernsehzimmer genutzt.
Karl Bellinghausen, Ehefrau Christine und Sohn Heinz müssen sich mit zwei anderen Gästen vor dem Eingang der Gaststätte Otto noch etwas gedulden (Foto unten, ca. von 1939). Doch auch damals gab es hier schon feste Öffnungszeiten.
Die beiden Gäste, die auf der untersten Stufe sitzen, sind Willi Bellinghausen (links) und Jakob Otto, der im 2. Weltkrieg als Soldat gefallen ist. Von ihm weiß Erich Unkelbach in seinem Buch "Dokumentation der Thomasberger gefallenen Soldaten und Opfer in der Zivilbevölkerung" zu berichten, dass er nach dem Erlernen des Friseurberufes vom Ende der 1920er Jahre bis zu seiner Einberufung im Haus der Familie Unkelbach (Steinringer Straße) ein Friseurgeschäft betrieben hat.
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