Aufnahme: 2000

Heinz Willi Gathen

Hans-Willi Gathen Jahrgang 1924,
stammte vom Niederrhein und war bei der Verwaltung der Stadt Königswinter beschäftigt. Durch seinen erlernten Beruf im Gartenbaubereich war er hier zuständig für Planungen sowie Unterhaltungen von Grünanlagen, Baumbestand, Denkmäler und Friedhöfe. Nach der kommunalen Neuordnung fiel auch Heisterbacherrott in seinen Dienstbereich. Anfang der 1960er-Jahre hat er hier Eigentum erworben und sich als Neubürger für den Ort einsetzte.

Hier einige Objekte die durch seine Mitarbeit wieder hergestellt oder neu entstanden sind. Nach Zerstörung des Petrusbildstocks durch den umgestürzten Kastanienbaum konnte der Bildstock durch seine zeichnerische Rekonstruktion mit entsprechenden Maßangaben wie im Original wieder aufgebaut werden. Die Friedhofskapelle wurde durch seine Zusammenarbeit in der jetzigen Form erstellt. Von dem Steindenkmal am Ortseingang war er der Initiator, Planer, und Beschaffer der Basaltsteine aus dem Westerwald.

Von ca. 1974 bis 2007 war er als Wanderwart des Heimatvereins und damit im Vorstand des HVH tätig. In diesen Jahren wurden von ihm viele Tageswanderungen durchgeführt, so auch mehrere Mehrtageswanderungen organisiert und ausgeführt.

Die Geschickte des Bürgerfestausschusses leitete er als 1. Vorsitzender von 1982 bis 1992, womit das Karnevalsgeschehen als auch die Planung und Durchführung des Weiherfestes verbunden waren. Hierbei war es nicht immer leicht, die Vertreter der sieben Vereine
in Einklang zu bringen.

Nicht alle Vorschläge können hier aufgeführt werden. Er verstarb im Alter von 85 Jahren am 07. März 2009.
Als Gedenken an ihn wurde auf Vorschlag des Heimatverein Heisterbacherrott (HVH) der Verbindungsweg zwischen Dollendorfer Straße und Stenzelbergstraße nach ihm benannt.

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