Aufnahme: 1992
25 Jahre Stenzelbergschule Heisterbacherrott
Eine Stimme entschied über die Namensgebung
Die Stenzelberggrundschule in Heisterbacherrott feierte ihr 25jähriges Bestehen - Festansprache von Ex-Bürgermeister Müller
Heisterbacherrott: Am 21. Oktober 1967 wurde die Heisterbacherrotter Grundschule eingeweiht. Jetzt feierte die Schulgemeinde das 25jährige Bestehen der Stenzelbergschule. Vor 25 Jahren stand der Gemeinderat von Heisterbacherrott vor der schwierigen Entscheidung der Namensgebung. Es standen drei Namen zur Auswahl: Stenzelbergschule, Siebengebirgsschule und Caesariusschule. Mit nur einer Stimme Mehrheit kam es schließlich zu dem heutigen Namen der Schule.
Der damalige Heisterbacherrotter Bürgermeister Fritz Müller hielt jetzt die Festansprache und erzählte von den Anfängen der Schule. Das Schulorchester und der Schulchor der Stenzelbergschule eröffneten den Festakt bei herrlichem Sonnenschein in der Aula mit einem „Instrumentalen Kanon“ von Johann Pachelbel. Dann folgte nach einer Begrüßungsansprache durch Rektor Karl-Ernst Stangen, der 1976 von Niederdollendorf nach Heisterbacherrott kam, das schwungvolle „Geburtstagslied" der Kleinen.
Bevor die Gäste dann ihre Grußworte sprachen und Geldgeschenke überreichten, erfreuten die musikalischen Kinder die Gästeschar mit dem „Festgeflüster“ von Edgar Borkowski.
Den Reigen der Gratulanten eröffnete Bürgermeister Herbert Krämer. Er betonte, dass nicht nur draußen die Sonne scheine, sondern auch in den Herzen der Kinder. Eine gemalte Sonne schien von der Stirnseite der Aula. Die Schule sei, so Krämer, neben der Kirche der Mittelpunkt eines Ortes und trage damit zur Entwicklung und zur Infrastruktur bei. Schulrat Wilfried Hahn wünschte, dass das Schulleben in Heisterbacherrott in Frieden und Freude weitergehen möge wie in den vergangenen 25 Jahren. Landrat Franz Riscop überbrachte die Glückwünsche der drei Ratsfraktionen CDU, SPD und FDP. Schulleiter Klaus Breuer vom „großen Bruder“ Ölberg-Gymnasium hatte als Geschenk Softbälle zur Pausengestaltung der Kinder mitgebracht. Pfarrer Paul Woelki wünschte der Schule weiterhin den Geist des Christlichen, der diese Schule beseelen soll. Rektor Lothar Vreden überbrachte die Grüße der Longenburgschule Niederdollendorf, aus der Karl-Ernst Stangen hervorgegangen ist, quasi auf dem „Wege“ zu den „Ledderköpp“. Er brachte Wein der „Küzen“ mit. Weitere Gratulanten waren Pfarrer Burkhard Leh, Wolfgang Krämer vom Bürgerfestausschuss und Lothar Krause vom Bürgerverein.
Vorausgegangen war eine Ausstellung über die Geschichte der Heisterbacherrotter Volks- und Grundschule und ein Offenes Singen mit dem Kirchenchor und Gabriele Sebald als Moderatorin.
Die Festwoche wurde beschlossen mit einem Schulfest. Im Mittelpunkt standen Ponyreiten, Luftballonwettbewerb, Maskenbasteln, Verkleiden, Schminken, eine Spielstraße, ein Schattenspiel “Hans und das Zauberkästchen“, musikalische Darbietungen des Musikzuges und der Bergklänge, ein Pantomimenraten und ein Punktespiel in der Turnhalle. Weit über 100 Kuchen hatten die Mütter zur Nachmittagskaffeetafel gebacken.
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