Abgebildete Personen
Aufnahme: 1925
Arbeiter im Steinbruch Limperichsberg
Der wichtigste und ergiebigste Steinbruch in unserer Gegend war zweifellos der am Limperichsberg, später meist Bruch am Limberg genannt, an dem sich ursprünglich die Heisterbacher Mönche schon mal versucht hatten. So steht es jedenfalls in der Festschrift "50 Jahre Kolpingsfamilie Oberpleis" in einem Aufsatz von Wilhelm Weber, demzufolge die Heisterbacher Steinbrecherei auf dem Limperichsberg 1794 urkundlich belegt ist. Die Heisterbacherrotter Chronik "Alt-Hesprott" nennt sogar das Jahr 1784. Sei es wie es sei, auf jeden Fall ist der Steinbruch am Limperichsberg der älteste im Thomasberger Gebiet.
Von Frau Symnofsky wissen wir, daß keiner den Limperichsberg hatte haben wollen, als ihn der preußische Fiskus im Jahr 1825 verkaufen wollte. Für dieses zerklüftete Ödland müsse man ja nur Steuern bezahlen, mutmaßte man. Dort Steine zu brechen, wie es zuvor das Kloster Heisterbach gemacht hatte, schien nicht verlockend. Schließlich übernahm, nach Frau Symnofsky, ein Johann Losem aus Wiese das Land. Weiterverkauft wurde es dann aber von Heinrich und Theodor Losem, und zwar am 22. August 1837 an Johann Peter Dewald "zur Gewinnung von Pflastersteinen".
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