Arbeiter im Steinbruch am Steinringer Berg

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1925

Arbeiter im Steinbruch am Steinringer Berg

Der Steinbruch am Steinringer Berg wurde im Jahre 1894 vom Steinbruchunternehmer Albert Meyers aus Oberdollendorf eröffnet, nachdem er bei der Gemeinde Oberpleis beantragt hatte, eine Transportpferdebahn auf der Straße von Steinringen nach Heisterbacherrott bis zum "Adrian'schen Weg" anzulegen, und diese Genehmigung auch erhalten hatte. Ein Jahr später stellte Meyers den Antrag, die Pferdebahn auf Lokomotivbetrieb umstellen zu dürfen, weil der Transport mit den Pferden nicht profitabel sei. Auch das wurde genehmigt und damit war das von den Strüchern liebevoll "et Flitschbähnche" und auch "Rappelkiste" genannte Steinbruchbähnchen geboren.

Nach einigen Jahren übernahmen die Gebrüder Uhrmacher den Steinbruch. 1930 wurde der Steinabbau eingestellt.

Quelle
Schrift "Die Strüch - Eine Chronik von Thomasberg" von Willi Schmidt (Text)
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller / Waltraud Gaida (Foto)
Räume & Galerien
Steinbrüche
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