Ausdehnung der Steinbrüche um Heisterbacherrott um 1900 (schraffiert)

Abgebildete Personen

Aufnahme: 1986

Ausdehnung der Steinbrüche um Heisterbacherrott um 1900 (schraffiert)

1784: Steinbruch Limperichsberg als Limberg schon im Reisebericht von Konstantin Schönbeck erwähnt.
1889: Vom Betreiber Johann Gabriel Adrian oberer Stollen Wiesenstraße angelegt. Später den
          unteren Stollen angelegt, der unmittelbar am Brecher endete.  
1942: - 43 Abbau eingestellt nach Stilllegung der Heisterbacher Talbahn.

1932: Steinbruch Großer Scharfenberg: Abbau eingestellt. Betreiber J.G. Adrian. In Verbindung auch Stilllegung
          und Abbau der Gleisstrecke der HTB. auf der Strecke Grengelsbitze bis Limperichsberg.

1922: Steinbruch Kleiner Scharfenberg Abbau eingestellt. Anfangs betrieben von Firma Jakob Baur jr. GmbH.
          Zuletzt gehörte der Steinbruch der Basalt AG Linz. ( Steinbruch heute = Blauer See)

1894: Steinbruch Steinringer Berg: Betreiber Albert Mayer. Transport der Steine mit einer Pferdebahn zum Brecher
          und HTB Verladestelle. Gebrüder Uhrmacher betreiben nach Übernahme den Steinbruch weiter.
1895: Umstellung der Pferdebahn auf Lokomotivbetrieb. 2 Loks B-Kuppler, 40 PS.
1900: Abzweigung einer Nebenstrecke in Bennert zum Steinbruch Stüß. Zwischenzeitlich Restbetrieb
          an die Andernacher Gewerkschaft Fritz verkauft. 
1930: Abbau eingestellt.

1143: Steinbruch Stenzelberg: Schon erwähnt als ... curtem in Steintelberch. Steine vom Stenzelberg
          verwendet an: Nikolauskapelle gebaut um 1150;
          Propstkirche Oberpleis Westturm um 1150;
          Kloster Heisterbach, Grundsteinlegung 1202.
1901:  etwa. Um diese Zeit war der größte Steinabbau beendet.
1948: ca. letztmals Steinabbau.

1890: Steinbruch am Stüß etwa Beginn mit Steinabbau.
1925: Stilllegung des Steinbruches.

1889: Steinbruch Weilberg etwa um diese Zeit Beginn mit Steinabbau. Betreiber war anfangs die
          Firma Uhrmacher aus Oberkassel.
1926:  - 27 Stilllegung und Verkauf an Basalt AG Linz. Hiernach wieder Steinabbau.
1942: Endgültige Stilllegung und Abbau der Gleisanlagen von der HTB. 
          In einem zweiten Steinbruch ("et KLutekülchen") am Weilberg wurden von Wilhelm Lichtenberg aus
          Heisterbacherrott Steine abgebaut. Auch auf dem Stenzelberg wurden von W.L. Steine abgebaut.  

Gesteinsarten:
Weilberg:           Basalt
Stenzelberg:      Latit
Limperichsberg: Basalt  
Wolkenburg:      Latit
Drachenfels:      Trayit
Petersberg:       Basalt
Großer Ölberg:  überwiegend Trayit; Ostseite Basalt

Daten entnommen aus: "Alt Hesprott in Bild und Wort" G.Sprötge.
Die Heisterbacher Talbahn, Carsten Gussmann/Wolfgang Clössner. 
Geologischer Aufbau  Weilberg - Stenzelberg- Gruppen im Siebengebirge von Robert Hartleib 

   

Quelle
Heimatverein Heisterbacherrott "Alt Hesprott in Bild und Wort"
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller/Winfried Görres Der geologische Aufbau Weilberg-Stenzelberg Gruppe im Siebengebirge: Hier klicken - Zum Wikipedia Artikel: Hier klicken
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