Aufnahme: 1920

Wiesenstraße Thomasberg

Die Bildqualität ist sehr schlecht, aber historisch wertvoll. Vielleicht findet sich ein besseres Bild???? Von der Verladerampe am Rankemich, Anschluss der Heisterbacher Talbahn oder Steinbrecher Uhrmacher (heute Ecke Dollendorfer Straße-Wiesenstraße) führte eine 2,1 km lange Strecke über die Wiesenstraße zum Steinbruch am Steinringerberg und Steinbruch am Stüß. Von der Verladerampe aus führte nach ca. 300 m dieses Gleis über ein kleine Brücke und überquerte damit die obere Gleisanlage der Firma Adrian. Nach weiteren 900 m zweigte im Ort Bennert ab 1900 eine 500 m lange Nebenstrecke zum Stüß ab. 1895, ein Jahr nach Eröffnung der Strecke zum Steinringerberg erfolgte die Umstellung auf Lokomotivbetrieb. 2 Dampflokomotiven und 25 Kippwagen sorgten für den Abtransport des Steinmaterials. Wie am Limperichsberg wurde am Steinringerberg und am Stüß das Steinmaterial aus dem Steinbruch durch einen Tunnel abtransportiert. 1925 stellte der Steinbruch am Stüß seinen Betrieb ein und ca. 5 Jahre später der am Steinringerberg. Das Bähnchen trug den Namen "et Flitschbähnche oder Rappelkess". Hier in Höhe der späteren Bäckerei Otto.

Zur Verfügung gestellt von
Herbert Losem
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