wB-Jugend der HSG: Eine schwierige Saison findet einen guten Abschluss

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Aufnahme: 2010

wB-Jugend der HSG: Eine schwierige Saison findet einen guten Abschluss

Von Anfang an hatte man hohe Erwartungen an die Saison der weiblichen B-Jugend. Immerhin hatten sie sich in der selben Konstellation vor zwei Jahren den Titel des Mittelrheinmeisters erkämpft und waren sogar bis ins Halbfinale der Westdeutschen Meisterschaft gelangt. Nun war das Ziel aller, wieder das Finale der Mittelrheinmeisterschaft zu erreichen und hoffentlich auch diesen Titel zu verteidigen.

Drei souveräne Siege gegen die HSG Niederpleis/St. Augustin, HV Erftstadt und Ollheim in der Qualifikation bildeten den Startschuss in die Oberliga. Es herrschte eine tolle Stimmung zwischen den Mädels, Trainer Micky Müller und Co-Trainer Björn Fibich. Eine super Voraussetzung für den Start in eine erfolgreiche Saison. Doch leider musste die Mannschaft diese geschwächt beginnen, da nicht nur Björn Fibich sein Amt niederlegte, sondern auch Lotta Picard und Jana Geerdsen ins Ausland gingen. Zusätzlich fehlte Inka Homeyer verletzungsbedingt.

Trotz allem gewannen sie das erste Spiel gegen SV Union Rösrath hoch, nachdem das erste Spiel gegen Strombach verschoben worden war. Schnell merkte man jedoch, dass in dieser Saison die Liga deutlich ausgeglichener war. Nach den Herbstferien kehrten Inka Homeyer und Jana Geerdsen wieder zurück ins Team. Nun musste aber Saskia Felderhoff wegen einer Verletzung für längere Zeit aussetzen. Die Mannschaft aber bewies Moral, spielte die ganze Zeit ganz oben mit, und machte fast jedes Spiel durch Tempo und Teamgeist zu einer spannenden Partie.

Auch neben der Saison waren die Mädels erfolgreich, nicht nur beim Pizzabacken mit Micky Müller, sondern auch bei einem Turnier in Rösrath, wo sie sich ungeschlagen den ersten Platz holten. Schließlich konnte man Anfang Dezember zufrieden auf die Hinrunde blicken: sechs Siege, zwei Unentschieden und eine unglückliche Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SSV Marienheide = 2. Tabellenplatz.

Auch in die Rückrunde starteten die Mädels mit fünf Siegen in Folge sehr erfolgreich! Doch dann kam leider einiges zusammen: Trainer Micky Müller musste die Mannschaft aus privaten und beruflichen Gründen in die Obhut von Arno Margraf und Jennifer Real geben. Darüber hinaus erhielt Johanna Heldmann die Chance, ihre Laufbahn in Leverkusen weiterzuführen. Traurig eine Spielerin und Freundin zu verlieren, aber auch Stolz und Freude, dass sie so eine Chance bekommen hat. Positiv war die Rückkehr von Eva-Lotta Piccard - die aber zunächst nicht spielberechtigt war. So ging leider ein Bruch durch die Mannschaft, das Selbstvertrauen ging verloren und der stolzen Siegesserie folgten vier Niederlagen in Folge. Damit gaben sie letztendlich Platz zwei an den Weidener TV ab, mit der Folge, dass das Halbfinale um die Mittelrheinmeisterschaft nicht als Heimspiel sondern in Weiden stattfand.

Aber wie heißt es so gut, wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen, denn wir sind ein Team. Dieses Motto nahmen sich die Mädels vor dem Halbfinale zu Herzen und wie durch ein Wunder lieferten sie ein hochklassiges und sehr spannendes Spiel ab. Man spürte wieder den Teamgeist und dass eine Mannschaft auf dem Feld stand. Doch leider fehlte am Ende das nötige Quentchen Glück, so dass in der zweiten Hälfte der Verlängerung leider der Sieg dem Weidener TV überlassen werden musste. Letztendlich war es aber eine tolle Mannschaftsleistung und ein schöner Abschluss der Saison!

Quelle
HSG-Saisonabschlussheft 2010/11; Scan und Bildbearbeitung: Clemens Bröhl
Zur Verfügung gestellt von
Walter Weber
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Verein HSG Siebengebirge-Thomasberg
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