Aufnahme: 2008

Beim Oktoberfest 2008 setzt das Prinzenpaar Maßstäbe beim Sägen

HEISTERBACHERROTT, 14.11.2008

 Die Oktoberfest-Gäste der Bergklänge brauchen viel Fitness in den bayerischen Wettkampf-Disziplinen.

„Gerne wäre auch ich in zünftiger Kleidung gekommen, aber ich habe meine Lederhose meinem Schwiegersohn in spe geliehen. Der hat sie auf dem Münchner Oktoberfest getragen, sie mir aber noch nicht zurückgegeben", entschuldigte sich Bürgermeister Peter Wirtz bei den Gästen des Oktoberfestes im Saal Lichtenberg für seine schlichte Kleidung.

Doch die sahen es ihm nach, zumal der Bürgermeister extra für sie eine Geburtstagsfeier verlassen hatte, um in Heisterbacherrott traditionell den Fassanstich durchzuführen. Einen Schlag nur benötigte Wirtz, um den Zapfhahn fest im Spundloch zu verankern und den schäumenden Gerstensaft in die Krüge fließen zu lassen. Auch die Gäste versuchten sich in bayerischen Disziplinen. Ob beim Baumstammsägen, beim Nageln oder an der Puk-Schleuderbahn, nacheinander holte Moderator Bruno Orth einzelne Gäste und Teams nach vorne. So auch das Prinzenpaar der kommenden Session, Oliver I. und Anja I., die den folgenden Teams beim Baumstammsägen mit 37,3 Sekunden eine Superzeit vorgaben. Satte 43,4 Sekunden hatten kurz zuvor Peter Kill und Wolfgang Thiebes, der Vorsitzende der Musikzugs Bergklänge und sein Stellvertreter, beim Probesägen gebraucht.

Die gleiche Zeit benötigten auch Rainer Henseler und Klaus Krämer, die die gleichen Funktionen im Bürgerfestausschuss Heisterbacherrott ausfüllen. Die Gäste ließen es sich indes gut gehen, genossen das echte Wiesnbier und die verschiedensten bayerischen Schmankerln.

Dazu sorgte das Blasorchester der Bergklänge mit seinen Blech- und Holzblasinstrumenten für den musikalischen Rahmen. Märsche, Polkarhythmen und andere flotte Melodien gaben die Musikerinnen und Musiker zum Besten und machten mit ihrer wohlklingenden Musik zugleich auch eine richtig gute Werbung für ihren Verein.
Der war übrigens auch der Gastgeber. Und wie schon in der Vergangenheit fließt der Gewinn wieder in die Jugendarbeit, die wohl sicherste, beste und ertragreichste Anlage, die es gibt.

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Friedrich Müller
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