Abgebildete Personen
Aufnahme: 2004
Gründungsmitglieder des Förderverein Nikolauskapelle
Wie es zur Sanierung der Nikolauskapelle kam und damit zur Gründung des Förderverein.
Etwa 2001 wurde der Gedanke in eine Kirchenvorstandssitzung hinein getragen, dass in der Nikolauskapelle etwas geschehen müsse, da sich im Innenbereich Salpeterausblühungen und Feuchtigkeitsflecken zeigten. Darüber wurden das Erzbistum und die Stadt Königswinter informiert. Davon unabhängig hatte Christoph Thielen, damals noch in der Ausbildung Innenputzproben entnommen und zur Auswertung durch seinen Arbeitgeber prüfen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass in diesen Proben ein ungewöhnlich hoher Salzgehalt vorhanden war und damit auch im Gesamtmauerputz ist.
Um hier Abhilfe zu schaffen, war der Vorschlag von Sachverständigen, müsste man den Innenputz bis in einer Höhe von mindestens 3 m abschlagen und eine Art Opferputz auftragen, der die Salzkristalle aus dem Mauerwerk aufnehme. Dieser wäre von Zeit zu Zeit wieder zu erneuern. Dieser Vorschlag fand Zustimmung.
Es war also nicht mit etwas Putzarbeiten am Mauerwerk und Farbe getan. Das Ganze lief auf eine größere Sanierung hinaus. Damit begann ein mühevoller Weg beim Erzbistum, der gespickt war mit Gesprächen, Besuche und Anträge zur Durchführung der anstehenden Arbeiten und das hierfür benötigte Geld.
Zwischenzeitlich wurde auch nach anderen Geldgebern gesucht. Aber am Ende blieben nur das Erzbistum Köln und die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ übrig, bis die Idee mit dem Förderverein entstand. Zusätzliche Verzögerungen gab es durch die Denkmalbehörde in Brauweiler, da hier öfters der Sachbearbeiter wechselte.
Das Ganze zog sich bis 2006 hin, ehe mit den Arbeiten begonnen werden konnten.
Im Dezember 2006 erfolgte der erste Stiftungsvertrag durch die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ mit 25.000 €.
Aber schon bald stellte sich heraus, dass auch Arbeiten im Fundamentbereich durchgeführt werden mussten. Wieder waren Anträge zu stellen zur Bewilligung dieser Arbeiten und die hierfür benötigten Gelder beim Erzbistum Köln und „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“. Aber man kannte jetzt die entsprechenden Dienststellen und deren Sachbearbeiter. 2009 konnten endlich alle Arbeiten abgeschlossen werden und ein zweiter Stiftungsvertrag von 10.000 € wurde ebenfalls von der Deutsche Stiftung Denkmalschutz im August übergeben.
Zu den Sanierungsmaßnahmen von insgesamt 132.000 € konnte der Förderverein durch Spenden und Mitgliederbeiträge insgesamt 20.000 € beisteuern.
Zusätzlich Kosten der Stadt Königswinter ca. 50.000 € für Steinpflasterung und Erdabtragung.
Jetzt, nach 14 Jahren sind noch keine Schäden erkennbar, ein Zeichen, dass für die damaligen Arbeiten die richtigen Entscheidungen getroffen worden sind, was nicht ausschließt, das in ein paar Jahren doch wieder Schäden entstehen können, wofür Rücklagen vorhanden sind.
Gründung Förderverein
Im Jahr 2004 kam man auf die Idee, einen Förderverein zur Erhaltung der Nikolauskapelle zu gründen. Darauf suchte Franz Bellinghausen nach Leuten, die bereit waren, tatkräftig die Gründung eines Fördervereins und die Weiterführung zu unterstützen.
Bei der Gründungsversammlung, die am 22.10.2004 in Haus Schlesien erfolgte, waren anwesend: (im Bild v.l.) der Initiator Franz Bellinghausen, Winfried Görres, Herbert Losem, Volker Roth, Karl-Reiner Meurer, Pfarrer Paul Woelki Kath. Kirche, Lothar Krause, Hermann Josef Gebertz, Hilarius Horn, Pfarrer Burkhard Leh ev. Kirche, Rudolf Steiner und Dr. Andreas Schulte Beckhausen.
Gewählt wurde dann in dieser Gründungsversammlung.
Volker Roth, -Präsident a. D. als Vorsitzender.
Weiter wurden gewählt: Herbert Losem, stellv. Vorsitzender,- ehem. 1 .Beigeordneter der Stadt Königswinter, Rudi Steiner, Schriftführer, -Dienstellenleiter a. D. und ehem. Rendant d. Kath. Pfarrgemeinde, Dr. Andreas Schulte-Beckhausen, -Rechtsanwalt, Kassenwart wurde aber schon bald von Josef Feldhaus abgelöst.
Förderungsausschuss: Winfried Görres, -Fachlehrer a. D., Josef Feldhaus, -Holzkaufmann a. D. Hilarius Horn, -Architekt, Karl-Reiner Meurer, -Bauunternehmer und Ratsmitglied.
Ein Mitglied des Vorstandes und ein beratendes Mitglied des Eigentümers komplettieren den Förderungsausschuss.
Beim Amtsgericht in Königswinter ist der Förderverein am 02.12.2004 eingetragen worden unter der Bezeichnung:
Verein der Freunde und Förderer der Nikolauskapelle
Königswinter - Heisterbacherrott e.V.
Auch wurde ein Spendenkonto bei der damaligen Volksbank Bonn Rhein – Sieg heute 2003 Volksbank Köln Bonn eingerichtet.
Schon am 07.12.2004 erfolgte in Haus Schlesien der erste Informationsabend, wo viele interessierte Anwesende Mitglieder wurden.
Nachdem durch Presse und Kirche die Gründung eines Vereins zum Erhalt der Nikolauskapelle bekannt wurde, waren viele Angesprochene bereit, Mitglied des Fördervereins zu werden. Auch gingen größere Geldspenden ein.
Öfters wird die Kapelle für familiäre kirchliche Angelegenheit angemietet.
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