Abgebildete Personen
Aufnahme: 1992
Zusammen "175 Jahre" TuS Siebengebirge
Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des TuS Siebengebirge. Vorsitzender Franz Müller und sein Vize Helmut Wichartz überreichten Urkunden, die silberne Ehrennadel und ein Weinpräsent an die Jubilare und an verdiente Mitarbeiter. Vor 65 Jahren trat Heinrich Mehren dem Sportverein bei. Diamantenes Jubiläum feierte Peter Lichtenberg als Mitglied im TuS. Seit 40 Jahren gehört zur Turnerfamilie Werner Ouardt. Große Verdienste „im Verborgenen" erwarb sich Lothar Biedermann um den TuS. Seit zehn Jahren leitet er die Volleyballabteilung.
Den Kassenbericht verlas Herbert Zimmer. Über die Kassenführung äußerte sich Wolfgang Riehmer positiv. Werner Ouardt berichtete als Jugendleiter über die Aktivitäten dieser Abteilung. So seien die Gruppen „Kinderturnen" und „Mutter und Kind" so stark angewachsen, dass man mittlerweile je eine zweite Gruppe habe. Auch die Mini Handballgruppe lässt Freude und Hoffnung im TuS aufkommen. Die 12 Übungsleiter leisten in den 12 Mannschaften der Jugendabteilung gute Arbeit. Allein den Minis gehören über 100 Kinder an. Franz Müller berichtete in seinem Jahresrückblick, dass als Übungsstätten neben der freien Natur die Hallen in Oberpleis und Heisterbacherrott und bedingt die Halle in Thomasberg zur Verfügung stehen. Die Haupteinnahmequellen für den Verein sind die Beiträge und Überschüsse aus Veranstaltungen. Nicht unbeachtlich sind die Zuschüsse des Landessportbundes, des Kreissportbundes und der Stadt Königswinter. Ein herzlicher Dank galt allen Spendern.
Ein bedeutendes Ereignis in der Vereinsgeschichte dürfte der Zusammenschluss der Handballabteilungen des TuS Siebengebirge und des TuS Thomasberg/Ittenbach gewesen sein. Auf Anfrage eines Vereinsmitgliedes, was der Zusammenschluss die einzelnen Vereine gekostet habe und weiterhin kostet, nannte Müller etwa 120000 DM pro Jahr. Leider seien die Erwartungen an Einnahmen aus dem Spielbesuch zurückgeblieben. Die Spenden für Trikots und Ausrüstungen waren jedoch zufrieden stellend, sodass dafür nur noch 84 000 DM aufzubringen waren. Das bedeutete 7000 DM für beide Vereine pro Monat.
Die Handballspielgemeinschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Handballsport dauerhaft leistungsfähiger zu organisieren und besonders eine Förderung des Nachwuchses zu betreiben. gst.
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