Abgebildete Personen
Aufnahme: 1966
70. Stiftungsfest des Junggesellenverein "Frohsinn"
Zum 70. Stiftungsfest hatte Werner Quardt als Vorsitzender des Junggesellenvereins „Frohsinn“ Heisterbacherrott eingeladen, und alle kamen. Somit war der Saal Lichtenberg bis auf den letzten Stuhl besetzt. Begrüßen konnte er aus dem Ort Pastor Rudolf Müller und Bürgermeister Friedrich Müller, Erich Krebs als Vorsitzenden des Bürgerfestausschusses, die Vorsitzenden von geladenen auswärtigen Junggesellenvereinen und den ältesten Fähnrich des hiesigen Junggesellenvereins, Wilhelm Müllenholz.
Nach einem Rückblick aus der Vereinsgeschichte kam von Quardt die Aussage: „Wenn der Junggesellenverein weiterhin mit Frohsinn seinen Anforderungen nachkomme, wäre der Zweck seiner Gründung erfüllt." Einen Dank sprach er dem Kirchenchor „Cäcilia“ aus, der mit seinen Liedern den Abend verschönerte. Nach dem Gedenken an die Gefallenen des Vereins nahm er die Ehrungen besonders verdienter Mitglieder vor. Christian Otto und Wilhelm Müllenholz erhielten die goldene Vereinsnadel, die ehemaligen Präsidenten Franz Müller und Hilarius Horn sowie die ehemaligen Fähnriche Karl Hilger, Michael Olbert, Alfons Radermacher und Ferdi Nietzer wurden mit der silbernen Vereinsnagel ausgezeichnet. Für seine 20-jährige Mitgliedschaft ernannte Werner Quardt den Altsenator Anton Krebs zum Ehrenmitglied.
Im Anschluss erfolgte die übliche Gratulationscour mit der Überreichung der obligatorischen Umschläge.
Auch die Karnevalsgruppe die „Sieben Elstern“, bekannt durch ihre Art, bestimmte Leute oder Gruppen in humoristischer Weise kritisch unter die Lupe zu nehmen, ließen an diesem Abend auch die Junggesellen nicht ungeschoren.
Der absolute Höhepunkt an diesem Abend war der Besuch des Boxers Peter Müller, genannt die „Aap von Kölle“, der der Einladung des Junggesellenvereins gefolgt war.
Bild: Peter Weiss im Gespräch mit Peter Müller die "Aap von Kölle".
Am Sonntag erfolgte nach einem feierlichen Hochamt die Kranzniederlegung mit anschließendem Frühschoppen. An dem am Nachmittag stattfindendem großen festlichen Umzug, der vom Tambour –und Fanfarenkorps „Bergklänge“ angeführt wurde, beteiligten sich sechs auswärtige Vereine. Der Abschluss des Stiftungsfestes erfolgte am Abend im überfüllten kleinen Saal des Jägerhofes mit einem Festball.
Text sinngemäß nach den damaligen Presseberichte.
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