Vertrag für den ersten Sportplatz des Turn- und Spielvereins Heisterbacherrott

Aufnahme: 1932

Vertrag für den ersten Sportplatz des Turn- und Spielvereins Heisterbacherrott

1924 schlossen sich die noch aktiven Turner aus dem 1913 gegründeten „Turnverein Eichhorn“ mit dem neu entstandenen Tambourcorps zusammen unter dem Namen "Tambour- und Sport-Verein Bergklänge".

In einer Mitgliederversammlung am 22. Januar 1925 wurde die Sportlergruppe innerhalb dieses Vereins in Turnsportverein umbenannte. Die Sportlergruppe trat mit ihrem Kraftsport immer mehr in die Öffentlichkeit. Aber auch wuchs in dieser Gruppe immer mehr das Interesse an Handballspielen. Anfang 1930 erfolgte dann die Umwandlung des Vereinsnamens in „Turn- und Spielverein Siebengebirge 1913“
Das Handballspiel war mittlerweile ebenbürtig mit dem Turnen. In der Gemeindesitzung am 10. Februar 1926 wurde dann beschlossen:
  “ … der Verein solle einen Eigentümer mit dem gegebenen Grundboden ausfindig machen.“

Das war keine leichte Aufgabe. Die Vereinkassen waren leer und wegen der hohen Arbeitslosigkeit waren die Beiträge mehrmals gesenkt worden. Am 2. Mai 1931 konnten dann drei Vereinsmitglieder beauftragt werden die Sportplatzfragen zu klären, so das Ende des Jahres, am 20. November 1931, der Pachtvertrag für ein Wiesengelände hinter der Kirche und der ehemaligen Bäckerei Reitz unterschrieben werden konnte.

Das ganze hatte nur einen Wermutstropfen - mitten auf dem Platz stand ein Strommast- der immer umspielt werden musste. Die Begeisterung hielt sich damit in Grenzen bis zur Aufgabe des Platzes.
Auch musste anfangs die Spielfläche mit Reisigbündeln unterfüttert werden, da das ganze ein leicht sumpfiges Wiesengelände war.

Quelle
Unterlagen TuS Siebengebirge
Zur Verfügung gestellt von
Friedrich Müller / Winfried Görres Zur Festschrift 75 Jahre TuS: Hier klicken
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