Abgebildete Personen
Aufnahme: 1978
Clubpräsident Mertins mit der Tennisjugend in Amerika
Reisebericht aus dem Clubheft von 1978:
Im Juni waren die Jugendlichen des TC Grün-Weiß Gut Buschhof zwei Wochen lang in Amerika. Präsident Gerhard Mertins hatte die 22 Mädchen und Jungen in sein Haus am Potomac eingeladen und für ihre Betreuung durch gleichaltrige Girls und Boys gesorgt. Im nächsten Jahr soll es einen Gegenbesuch aus den USA auf Gut Buschhof geben.
Das Empire-State-Building in New York, das Weiße Haus in Washington, die Niagara-Fälle schließlich - Präsident Mertins hatte ein großes Reiseprogramm für die Jugendlichen vorbereitet. Mit einem gecharterten Schulbus ging es tagelang durch verschiedene Landstriche der Vereinigten Staaten.
Amerika — es war für die Tennisjugend ein großes Erlebnis, und sie hatte viel Spaß dabei. Dafür zeugt ihr Reisebericht, den sie unter der Leitung von Sabine Worms anfertigte. In dem Bericht heißt es: „Empire-State-Building, Freiheitsstatue, Wall-Street, Chinatown, Central Park, World Trade Center, UNO und vieles andere mehr hatten wir gesehen, als wir nach einer fünfstündigen Busfahrt dann abends wohlbehalten, jedoch leicht gezeichnet, bei Familie Mertins in Alexandria eintrafen. Das war also unser Headquarter! Das malerisch an einer Seitenbucht des Potomac-River gelegene Anwesen der Familie Mertins wurde nun von der Tennisjugend Grün-Weiß Gut Buschhof bevölkert. Nachdem die Unterkunftsverteilung geregelt war, übermannte uns bald der amerikanische Tiefschlaf. Der folgende Tag stand unter dem Motto: Tue Deinem Körper etwas Gutes an, tue nichts! Sonnenschein, Swimming-Pool, Segelboote, Tennis, Billard, alles war vorhanden, was das Herz begehrte".
An anderer Stelle des von den Jugendlichen gefertigten Reiseberichts heißt es: „Washington bei Nacht! Majestätisch erleuchtet präsentierten sich uns das Capitol, Washington Monument, Lincoln Memorial und das Weiße Haus. Zum krönenden Abschluß dieses Abends steuerten wir unter Leitung von Herrn Mertins ein Eiscafé in Georgetown an. Hier stellten wir erstaunt fest, daß die Amerikaner nicht nur in den Dimensionen ihrer Personenwagen andere Vorstellungen entwickeln als wir Europäer, sondern auch beim Bemessen von Eis-Portionen großzügig zu Werke gehen".
Auch an die Party mit vielen jugendlichen Amerikanern, an Tanz, Bier und Steaks erinnerten die USA-Reisenden in ihrem Erlebnis-Bericht. Und dann heißt es: „Die Nacht war kurz; in der Frühe wartete bereits unser Bus, um uns nach Williamsburg zu bringen. Dort erfuhren wir, wie die Amerikaner in der Pionierzeit gelebt haben. Hier war ein ganzes Dorf naturgetreu im alten Kolonialstil aufgebaut worden; Handwerker in Original-Kostümen zeigten uns, wie und mit welchen Hilfsmitteln anno dazumal gearbeitet wurde.
Als nächster Programmpunkt stand das größte Gebäude der Welt, das Pentagon, auf unserem Plan. Am Nachmittag, beziehungsweise am Abend, traten Sascha Schülgen bzw. Sabine Sowka gegen die Lokalmatadoren auf dem Mertins'schen Centre Court an".
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