Aufnahme: 2012
Zentrifuge für Milch
Mit der Milchzentrifuge wurde der Kuhmilch ein gewisser Milchanteil mit hohem Fettanteil entzogen, aus der man in einem weiteren Arbeitsgang Butter herstellte. Durch die Anzahl der trichterförmigen mit Löchern versehenen Einsätze konnte der noch verbleibende Fettgehalt in der auslaufenden Magermilch bestimmt werden.
Ein Teil der gemolkenen Kuhmilch wurde in den großen Behälter eingefüllt. Durch Drehen mit der Handkurbel und einer entsprechenden Vorrichtung in dem kleinen Behälter ist die Milch in eine kreisende Bewegung versetzt worden. Hierbei sind durch die Zentrifugalkraft die schweren fetthaltigen Subtanzen nach außen geschleudert worden und verdrängten dabei die leichten Teile zur Mitte hin, die dann die Zentrifuge als Magermilch verließen.
Entsprechende Auffangeinrichtungen in der Zentrifuge leiten beide Flüssigkeiten getrennt nach außen ab.
Bei diesem Arbeitsvorgang entsteht ein sirenenartiger heller Ton.
Diese Zentrifugen wurden im hiesigen Agrarbereich bis in die 1960er Jahre verwendet.
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