Aufnahme: 2012

Erhebliche Sanierungsarbeiten stehen bei dem alten Bauernhof Rübhausen noch an

Dieser Landwirtschaftsbetrieb war über Generationen bis in die 1970er Jahre in Eigentum und Bewirtschaftung der Familie Rübhausen. Anfangs noch vermietet, ist dann der Gebäudebereich von den restlichen Familienangehörigen verkauft worden. Mehrmals wechselte das Anwesen im Anschluss die Eigentümer, die jeweils Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen durchführten. So ist in diesen wechselvollen Jahren der Kuhstall in ein modernes Wohnhaus umgebaut worden. In der Zeit 2012 - 2014 erfolgten die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen  an den angrenzenden Gebäudeteilen.
Diese Hofanlage ist mit eine der ältesten ehemaligen Bauernhöfe in Heisterbacherrott. Darauf weist die Jahreszahl 1641 hin, die auf dem Ofenstein über der Befeuerungsöffnung an dem Zentralofen für das ganze Haus eingeschlagen steht.
Die massiven Eichenbalken in den inneren Wänden lassen ein Alter von mindestens 400 Jahren erahnen. Ein normaler “Kleinbauer“ konnte sich zu jener Zeit ein solches Holzwerk von dieser Qualität nicht leisten.

Das hohe Mühlenhaus, versehen mit der Jahreszahl 171?,  lässt darauf schließen, dass diese Mühle mit einer zu jener Zeit entsprechenden Mühlentechnik wie die von Kloster Heisterbach ausgestattet war. Für diese Mühlenanlage müsste der Wasserzulauf  aus dem Lauterbach in einen Teich erfolgt sein, woraus dann das gespeicherte Wasser bei Bedarf entnommen werden konnte. Ein 8-10 m tiefer Tiefbrunnen ist heute noch vorhanden in dem Gebäude, welches das ehemalige Wohnhaus war. 

Alle diese Gegebenheiten lassen leicht den Gedanken aufkommen, dass zu jener Zeit eine Verbindung von dieser Hofanlage  zu Kloster Heisterbach bestanden haben könnte.

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